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Suchbegriff: Maßnahmen der Zentralbank

Der US-Dollar legte zu und Edelmetalle gaben nach, da die Anleger mit der Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Trump rechneten. Gold fiel um fast 8 % und Silber um 16 %, während die US-Aktienfutures nachgaben. Warsh gilt als marktfreundlicher, aber potenziell hawkischer Kandidat, was zu gemischten Marktreaktionen führte, wobei der Dollar angesichts der Erwartungen hinsichtlich seiner Nominierung an Stärke gewann.
Die Schweizerische Nationalbank hat erneut bekräftigt, dass sie keine Währungsmanipulationen vornimmt, und damit auf die Entscheidung des US-Finanzministeriums reagiert, die Schweiz weiterhin auf seiner Beobachtungsliste für potenzielle Währungsmanipulatoren zu führen. Die SNB steht in Kontakt mit den US-Behörden, um ihnen die wirtschaftliche Lage und die Geldpolitik der Schweiz zu erläutern, und betont, dass Devisenmarktinterventionen ausschließlich der Preisstabilität dienen und nicht dazu, Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
Die Bank of England hat Pläne angekündigt, bis Ende 2026 Regulierungsrahmen für systemrelevante Stablecoins, tokenisierte Sicherheiten und eine Digital Securities Sandbox fertigzustellen. Der geschäftsführende Direktor Sasha Mills skizzierte den Ansatz der Bank auf dem Tokenisation Summit und betonte dabei das Potenzial von Stablecoins für die Modernisierung des Zahlungsverkehrs sowie die Notwendigkeit einer internationalen Einheitlichkeit bei grenzüberschreitenden Sicherheiten. Die BoE arbeitet mit der FCA zusammen, um Token zu testen, und hat Obergrenzen für Stablecoin-Bestände vorgeschlagen, um die Finanzstabilität zu gewährleisten.
Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im vierten Quartal des Jahres um 0,3 % und übertraf damit die Erwartungen von 0,2 %, wobei das Gesamtjahreswachstum bei 1,5 % lag. Litauen führte mit einem Wachstum von 1,7 %, während die irische Wirtschaft um 0,6 % schrumpfte. Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank angesichts des nachlassenden Inflationsdrucks die Zinssätze unverändert belassen wird.
Die Wirtschaft der Eurozone wuchs im vierten Quartal 2025 unerwartet um 0,3 % und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen. Damit verzeichnet sie nun neun Quartale in Folge ein Wachstum. Die Europäische Zentralbank hat ihre BIP-Prognose für das Jahr auf 1,2 % angehoben und wird die Zinssätze voraussichtlich bei 2 % belassen. Deutschland verzeichnete zum ersten Mal seit 2022 wieder ein positives Wachstum. EZB-Präsidentin Lagarde lobte die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region trotz geopolitischer Spannungen und Handelsunsicherheiten.
Der Artikel befasst sich mit potenziellen Aufwärtsrisiken für das Tempo der geldpolitischen Straffung durch die Bank of Japan und hebt dabei den Dienst „Monetary Policy Radar” der Financial Times hervor, der tiefgehende Analysen der Politik der Zentralbanken und wirtschaftlicher Ereignisse bietet. Der Inhalt wirbt für einen Abonnementdienst, der Experteneinblicke in die möglichen Auswirkungen geldpolitischer Veränderungen auf Investitionen bietet.
Die Umfrage der EZB zu den Verbrauchererwartungen vom Dezember 2025 zeigt gemischte wirtschaftliche Trends: Die Inflationserwartungen sind leicht gestiegen, während die kurzfristigen Erwartungen stabil geblieben sind. Die Erwartungen hinsichtlich des Einkommenswachstums sind zurückgegangen, während die Ausgabenprognosen unverändert blieben. Die Erwartungen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums haben sich leicht verbessert, aber die Erwartungen hinsichtlich der Arbeitslosigkeit sind gestiegen. Die Erwartungen hinsichtlich der Immobilienpreise sind gestiegen, und die Erwartungen hinsichtlich der Hypothekenzinsen sind leicht gestiegen. Die Umfrage umfasst 11 Länder des Euro-Währungsgebiets und spiegelt die Verbraucherstimmung in verschiedenen Einkommensgruppen wider.
Der DAX dürfte sich nach den Verlusten des Vortages wieder erholen, angetrieben durch positive Unternehmensnachrichten von Firmen wie Apple und Adidas, politische Entwicklungen in den USA, darunter die Einigung über den Haushalt und die mögliche Ernennung eines moderaten Fed-Vorsitzenden, sowie nachlassende geopolitische Spannungen. Experten warnen jedoch davor, dass geopolitische Risiken bestehen bleiben und Technologieaktien unter Gewinnmitnahme-Druck stehen. Wichtige Wirtschaftsdaten und der erste Börsengang des Jahres in Frankfurt spielen ebenfalls eine Rolle für die Marktaussichten.
Präsident Trump plant, am Freitag seine Wahl für den Vorsitz der Federal Reserve bekannt zu geben, wobei der ehemalige Fed-Gouverneur Kevin Warsh mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % auf den Prognosemärkten als Favorit gilt. Trump hat die traditionell unabhängige Zentralbank unter Druck gesetzt, die Zinsen zu senken, und eine strafrechtliche Untersuchung gegen den derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell eingeleitet. Die Fed hat die Zinsen nach drei Senkungen im Jahr 2025 kürzlich bei 3,5-3,75 % eingefroren, während Trump trotz eines Wirtschaftswachstums von 4,4 % im dritten Quartal eine Senkung um 2-3 Prozentpunkte fordert.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel leicht höher eröffnen, nachdem er in der vorangegangenen Sitzung um 0,95 % zugelegt hatte. Der Bericht behandelt die globalen Marktbewegungen, darunter die gemischte Performance der US-Technologieaktien, die Rückgänge an den asiatischen Märkten, die Stabilisierung des Devisenmarktes mit einer Erholung des Dollars sowie deutliche Rückgänge der Gold- und Silberpreise. Wichtige Schweizer Unternehmen wie ABB und Roche verzeichneten starke Gewinne, während die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und die bevorstehende Bekanntgabe der Nominierung des Fed-Vorsitzenden für Unsicherheit an den Märkten sorgten.

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